Fritz Seydel: Forschung

 

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In diesem Bereich gibt es nicht wirklich Neues nachzuweisen.

 

Aktualisiert: 09.01.09

1            Überblick zum Dissertationsprojekt
2            Forschungsvorhaben zur
              Systematisierung „Methoden im Kunstunterricht“


1

Überblick zum Dissertationsprojekt


 

Fritz Seydel:

Biografische Arbeit als ästhetischer Erfahrungsprozess

in der Lehrer/innen(aus)bildung

 

 

Schlagworte: Ästhetik – Biografie – Lehrerbildung

 

 

Buchveröffentlichung zum Projekt:

Fritz Seydel:
Biografische Entwürfe
Ästhetische Zugänge in der Lehrerinnenbildung


In der Reihe: Diskussionsbeiträge zur Ästhetischen Bildung. Hg. von Manfred Blohm. Salon-Verlag Köln 2004

 

 

 

 

 


Tag der Promotion: 20.7.2004

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung

 

Theoretisch begründet und in einem qualitativen Forschungsprojekt untersucht werden Möglichkeiten, über ästhetische Verfahren in der Lehrerinnenbildung biografisch zu arbeiten.

Dabei wird davon ausgegangen, dass in die erste Phase der Lehrerinnenausbildung bereits Lehrer-Vor-Bilder, Muster zum Lehrerinnenverhalten aus der eigenen Schul-zeit und kulturell vermittelt eingehen. Diese Vor-Bilder bleiben in der Ausbildungszeit weitgehend unbearbeitet und mischen sich später unkalkuliert in die Entwürfe zum Lehrerinnen-Selbstbild, in Handlungsmuster für komplexe Situationen im Lehrerin-nenalltag ein. Dieser Zusammenhang ist in der erziehungswissenschaftlichen Literatur hinlänglich beschrieben (Schönknecht; Flaake; Dirks/ Hansmann; C.Heinritz; Reh/Schelle). Eigene narrativ-episodische Interviews mit acht Grundschullehrerinnen bestätigen ihn. Im Ergebnis der Überlegungen und Untersuchungen kommt der Autor zu dem Schluss, dass es der Lehrerinnenbildung nicht an einem Mehr an Theorie oder allein an einem Mehr an Praxisbezug fehlt, sondern dass Theorieaneignung und Praxiserfahrung verloren gehen, wenn sie nicht biografisch verankert werden.


Im Kern des Dissertationsprojektes werden deshalb Voraussetzungen für eine Praxis biografischer Bezugnahmen in der Lehrerinnenbildung, zunächst insbesondere für die erste Phase der Lehrerinnenausbildung, untersucht. Im Ergebnis einer schrift-lichen Befragung unter den Ausbildenden an drei Hochschulfachbereichen und drei Studienseminaren für die Grund-, Haupt- und Realschullehrerinnenausbildung und einer größeren Zahl von ausführlichen mündlichen Nachinterviews wird eine Dis-krepanz deutlich: Ein großer Teil von Ausbildenden sieht die Bedeutung biografischer Bezugnahmen für die Lehrerinnenbildung, nur ein kleiner Teil bezieht sie in die Praxis der Ausbildung ein. Neben institutionellen Hemmnissen wird als Ursache für die Zurückhaltung gegenüber biografischen Bezugnahmen in der Ausbildung die Unsicherheit deutlich, wie in der Altersgruppe der Studierenden biografisch bezug-genommen werden kann.

Deshalb rückt die Untersuchung von Möglichkeiten biografischer Bezugnahmen in der Lehrerinnenausbildung in den Mittelpunkt des Forschungsprojektes. Ansatz-punkte für eine Praxis biografischer Arbeit mit Studierenden und Referendarinnen lassen sich im Ergebnis der o.g. Nachinterviews beschreiben. Untersucht werden in teilnehmender Beobachtung und über ergänzende ausführliche Interviews Verläufe in zwei Lehrveranstaltungen. Die eine wird an der Universität Bremen von Frau
Prof. Dr. Maria Peters  angeboten, die andere an der Universität Hannover vom Autor selbst. In diesen Veranstaltung wird eine Auseinandersetzung mit dem (Lehrerinnen-) Selbstbild über ästhetisch-biografische Arbeit initiiert.

 

Forschungsmethodisch lässt sich diese Hauptuntersuchung als ein Feldforschungs-projekt beschreiben (Friebertshäuser). Dabei entsteht als Datenbasis Textmaterial (Beobachtungsprotokolle, Transkriptionen ausführlicher Interviews, Produktbeschrei-bungen, schriftliche Reflexionen von Teilnehmerinnen), das in Anlehnung an die dokumentarische Methode (Bohnsack) in „dichter Beschreibung“(Geertz) ausgewertet wird.

Für diese Untersuchung werden die Begriffsfelder zur ästhetisch-biografischen Arbeit begründet und auf die jeweiligen Fachdiskurse bezogen. Dabei wird zum einen auf den Diskurs der erziehungswissenschaftlichen Biografieforschung bezuggenommen (Baacke/Schulze; Krüger/Marotzki; Friebertshäuser), zum anderen auf den Ästhetik-diskurs (Welsch, Seel, Böhme), bzw. den Diskurs zur ästhetischen Erfahrung (Duncker). Auf die verschiedenen Phasen des Lehrinnenwerdens hin differenziert wird ein komplexer Begriff von Lehrerinnenbiografie entwickelt. Abweichend von der bisher vorherrschenden Beschreibung von Lehrerinnenbiografie als Berufsbiografie (Terhart) wird der Ausgangspunkt in der Entwicklung erster Beziehungs- und Erziehungsmuster in Kindheit und Schulzeit gesehen. Angesprochen werden die Quellen biografischer Bezugnahmen in der Lehrerinnenausbildung in der historischen Pädagogik.

 

Biografische Arbeit in der Lehrerinnenausbildung bezieht sich im hier beschriebenen Zusammenhang auf

-          -          die Auseinandersetzung mit der eigenen Vorbildung und mit der Vorbildung anderer (biografische (Re-)Konstruktion zu Kindheit, Schulzeit);

-          -          die Auseinandersetzung mit eigener/anderer aktueller Ausbildungserfahrung (biografische Verortung);

-          -          die Auseinandersetzung mit den Quellen der Vorbilder (bio-grafische Bezugnahme auf Menschenbilder, Gesellschaftsbilder, pädagogische Entwürfe, didaktische Konzepte);

-          -          die Auseinandersetzung mit in der Gegenwart kulturell vermittelten Lehrerinnen-bildern  (Lehrerinnenbiografien);

-          -          Entwürfe für ein Lehrerinnenselbstbild als unauflöslich verwobener Teil des Selbstbildes und 

-          -          auf die Auseinandersetzung mit den eigenen/mit anderen Kinderbildern.

 

Vor diesem Hintergrund wird ein Ansatz ästhetisch-biografischer Arbeit weiterent-wickelt, der sich auf künstlerische Konzepte der Spurensicherung und Feldforschung bezieht (Oppermann, Boltanski, Calle, Fischer). Die hier beschriebene ästhetisch-biografische Arbeit knüpft an das didaktische Konzept der Ästhetischen Forschung an (Kämpf-Jansen). Wirksam für die Entwicklung eines Lehrerinnen-Selbstbildes wird ästhetisch-biografische Arbeit nur dann, wenn individuelle Forschungsprozesse zum Selbstbild in Gruppenprozessen reflektiert werden können (Bönsch; Gudjons/Pieper/ Wagener). Aufgezeigt werden Ansätze ästhetisch-biografischer Arbeit insbesondere in der kunstpädagogischen Ausbildungspraxis.

Biografie meint im Zusammenhang ästhetisch-biografischer Arbeit die Konstruktion und Reflexion von „Lebenserfahrung“ im sozialen und kulturellen Lebenszusam-menhang. Dabei wird davon ausgegangen, dass der „Erfahrung“ das Ästhetische immanent ist . Ästhetisch-biografische Arbeit in der Lehrerinnenausbildung betont und nutzt dieses ästhetische Moment (von der Wahrnehmung des Selbst bis hin zur Lebens-Gestaltung) zu einer „bio-grafischen“ Arbeit (Sabisch/Seydel)  am „Lehrerinnen-Selbst-Bild“ im Sinne der Entdeckung, der Verknüpfung und der Variation dieses Bildes .


Im Ergebnis der Untersuchungen wird deutlich: Ästhetische Verfahren erlauben in der biografischen Arbeit Intensität, emotionales Beteiligt-Sein und spielerische Distanz zugleich, ermöglichen ein (Sich-)Erproben im Fiktiven. Ästhetische Verfahren begünstigen eine Intensivierung des Prozesses und bieten gleichzeitig einen Schutzraum im Prozess. Ästhetisch-biografische Verfahren ermöglichen in den untersuchten Veranstaltungen Zugänge zum (Lehrerinnen-)Selbst-Bild, eröffnen Möglichkeiten für den Beginn einer Arbeit am Lehrerinnenselbstbild.

 

Hinzu kommt: Biografisches Denken stellt eine Basis jeder Lehrerinnentätigkeit dar. Es ermöglicht das Verständnis für die biografische Verankerung jedes Lernprozesses  – ganz gleich, ob bei der Lehrerin selbst oder bei Schülerinnen. Eine ästhetische Haltung begünstigt die Sensibilität, die Intensität, die Offenheit, die Fähigkeit zur gestaltenden Strukturierung in jeder Lehr-/Lernsituation. – Ästhetische und biografisch bezugnehmende Arbeitsweisen können exemplarisch zur Erweiterung des Methodenrepertoires der zukünftigen Lehrerin eingeführt werden.

 

Ästhetisch-biografische Arbeit erfordert eine Reihe von Voraussetzungen, die im Ergebnis der Untersuchungen beschrieben werden können: Sie ist zunächst abzugrenzen von therapeutischer Arbeit, von künstlerischer Arbeit und alltäglicher biografischer Arbeit außerhalb von Ausbildungszusammenhängen. Erforderlich sind als spezifische Qualifikationen der Ausbildenden eine ästhetische Haltung (Koethen, Mollenhauer, Peters), eine Kompetenz in der kontextbezogenen Auseinandersetzung mit Lehrerbildern, eine Kompetenz zur Moderation subjektbezogener Gruppen-prozesse und ein diagnostischer Blick, um ein Übergleiten ästhetisch-biografischer Arbeit in therapeutische Arbeit erkennen zu können. Erforderlich ist eine „ästhetische Seminarstruktur“ und eine sinnvolle strukturelle Einbindung der biografischen Bezugnahmen  in den gesamten Ausbildungszusammenhang. Dazu werden konkrete Vorschläge zur Zeit-/Raum-/Inhalts-Struktur der Lehrerinnenausbildung entwickelt. Lehrerinnenausbildung wird dabei immer im Zusammenhang einer lebenslangen, biografisch bezugnehmenden Lehrerinnenbildung gedacht.

 

 

 

 

 

BetreuerInnen des Projektes:
Frau Prof. Dr. Eva Koethen (Universität Hannover)

Herr Prof. Dr. Manfred Bönsch (Universität Hannover)

Frau Prof. Dr. Maria Peters (Universität Bremen)


ausführliche Informationen unter Link „Material“

 

 

2
Untersuchung zum Beitrag
des Unterrichtfaches Kunst

zur Entwicklung von methodischer Handlungskompetenz


Im Zuge einer Untersuchung zu Unterrichtsmethoden im „Fach Kunst“ sind verschiedene Veröffentlichungen zum Einstieg in Vorbereitung (siehe Link „Veröffentlichungen“)

 

Ziel des Projektes ist es aufzuzeigen, ob und was das Unterrichtsfach Kunst zur Entwicklung methodischer Handlungskompetenz allgemein beitragen kann. Dafür werden erziehungswissenschaftliche Systematisierungen zum Methodenrepertoire zu Grunde gelegt (vgl. Meyer 2004).

 

In einem ersten Schritt wird das Methodenrepertoire des Faches Kunst auf der Grundlage von Veröffentlichungen zur Unterrichtspraxis (insbesondere in Fachzeitschriften der letzten 6 Jahre) beschrieben.

 

In einem zweiten Schritt sind Evaluationen zur methodischen Praxis im Unterrichtsfach Kunst vorgesehen (qualitative Unterrichtsforschung).


Im Folgenden wird zu einer ersten Systematisierung zum Untersuchungsgegenstand der Vortragstext zum „Methodenfach Kunst?“ dokumentiert
(HBK Braunschweig 1.11.2004)



Fritz Seydel:
Methodenfach Kunst?

 

 

Folie 1: Gliederung

 

Folie 2 mit Lückentext zum „brainstorming“ (Klippert) 

als Arbeitsblatt verteilen

 

Versuchen Sie mal auszufüllen. – Wir vergleichen.

Richtig. Falsch...

 

Und hat sich ihre Methodenkompetenz in den letzten Minuten vergrößert?

 

Dies ist ein Beispiel für das, was heute quer durch die Schularten an sogenanntem Methodentraining stattfindet.

 

 

1 Das Fach Kunst und der Methodenrummel

 

1.1 Einstieg

Methoden stehen in der Schule hoch im Kurs. Methoden werden trainiert. Methodentage sollen Licht in den grauen Alltag bringen, Methodenkompetenz Lernmotivation garantieren. Mit Methode wird „der Schüler“ sogar grundlegend verändert. Methodenvermittlung schafft endlich den mündigen Bürger. „In dem Maße, wie sich sein Methodenrepertoire erweitert und festigt, wächst auch seine Selbststeue­rungs- und Selbstbestimmungsfähigkeit – und damit seine Mündigkeit.“ (Klippert 1994, S. 27) „Methodenlernen“ ist eines der „Glitzerworte“ (Wolf  1979, S. 58), das im Innovationspool des Schulentwicklungsstromes zu verschwimmen droht.

Das beginnt mit einer Begriffsverwirrung. Methode wird im Zusammenhang der modischen Varianten des Methodenlernens (Klippert 1994, Endres 2001, Realschule Enger, u.a. ...) häufig mit „methodischen Mustern“ verwechselt.

Die aber sind nur ein Moment einer Methode. Methode existiert nicht als Muster, sie realisiert sich nur in der Handlung. Methode ist begrifflich als „methodisches Handeln“ zu fassen (Gudjons, Meyer 2004). Von seinem griechischen Ursprung her lässt sich Methode als „Art des Nachforschens“ beschreiben, bzw. als der Plan dafür. Bedeutet Methode das Forschen nach etwas – dann heißt das auch: nach etwas. Es gibt keine Methode ohne „etwas“, ohne einen Gegenstand der Forschung, einen Lerngegenstand. Methode ist immer zielgerichtet, sie ist zudem subjektbezogen – in der Interaktion zwischen Schülerinnen/ Schülern untereinander und zwischen ihnen und dem Lehrer/ der Lehrerin. Methode ist situationsgebunden in einem Raum-/ Zeitgefüge und  kontextabhängig, steht in einem didaktischen Begründungszusammenhang.

 

 

1.2 Es fehlt an Methode

In vielen der verbreiteten Programme zum Methodentraining wird jedoch davon ausgegangen, Methoden ließen sich mehr oder weniger unabhängig von Inhalten oder mit beliebigen Inhalten erlernen. Es wird unterschätzt, dass methodisches Vorgehen v.a. über das Anliegen des Forschenden und Lernenden motiviert wird. Und so wird eine bestimmte Methode mit einem beliebigen Inhalt eingeführt, der in kaum einem Zusammenhang  zum aktuellen Unterrichtsprogramm steht. Ignoriert wird häufig, das dasselbe methodische Muster in einer anderen Konstellation, einer anderen Struktur der Interaktion zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrenden etwa, eine völlig andere Wirkung zeigen kann.

 

Damit soll keinesfalls beschönigt werden: es fehlt insbesondere an den weiterführenden Schulen bei Lehrenden und Lernenden an methodischer Erfahrung. Spätestens ab der Sekundarstufe Eins wird in den Kollegien für weite Teile des Unterrichts eine erhebliche Rückständigkeit im methodischen Denken und Handeln bilanziert (Gudjons 2004). Dem geht eine methodische Einöde in weiten Bereichen der Lehrerinnenbildung voraus.

Impulse zur methodischen Variation – etwa aus der Grundschulpraxis – werden zu wenig beachtet. Methodische Erfahrungen handlungsbasierter Fächer werden kaum genutzt, etwa aus dem Sportunterricht, aus den Unterrichtsfächern Musik oder Kunst oder der experimentellen Naturwissenschaft.


 

1.3 Methodenlernen ohne Ästhetik?

Das Fehlen einer sinnvollen gegenstandsbezogenen Einbindung, das Übergehen der Kontextgebundenheit des methodischen Handelns ist die eine Seite des Problems. Vielfach sind aber auch die Inhalte des Methodenlernens selbst problematisch. Die Orientierung auf methodische Muster bringt eine Schematisierung methodischer Handlungsmöglichkeiten mit sich. Methodisches Vorgehen wird dem notwendig offenen, kreativen, suchenden Moment beraubt. Ästhetische Wege zur Erforschung von „etwas“ bleiben verstellt. Das Gestaltsuchen-de, Gestaltgebende im methodischen Handeln ist auf Vordergründiges beschränkt. Visualisierungen werden beim Methodentraining reichlich angeboten: das Anfertigen eines Klebbildes, einer Schautafel, einer Gedankenkarte. Das wird dann schnell als Collage, Poster oder Mindmap bezeichnet und trägt maximal zur „Verhübschung“ (Welsch 1993, S. 14) des Lerngebäudes bei – oft nicht einmal das. Mit ästhetischen Zugängen im methodischen Handeln hat dies jedoch wenig zu tun. Denn von einem eigenständigen, sinnlichen, sinnsuchenden, sinngebenden Vorgehen kann nur selten gesprochen werden. Das aber ist es ja es gerade, woran es  in den bundes-deutschen Klassenzimmern mangelt. Und das wird nicht erst seit PISA angemahnt.

 

Diese Kritik soll nicht pauschal formuliert werden. Schon gar nicht aus dem Anspruch heraus, die von der Kunst wüssten alles besser, was mit Visualisierungen zu tun hat. Es geht hier nur darum, einen offensichtlichen Trend im Methodenlernen zu benennen: neben der Segmentierung des Methodischen von Inhalten und Kontexten des Lernens ist es vor allem die Tendenz zur Schematisierung, zur Verflachung methodischer Vorgehensweisen. Mit der vorgetragenen Kritik soll auch nicht die Notwendigkeit der Reflexion methodischer Erfahrungen im Lernprozess negiert werden. Im Gegenteil: Dieser Beitrag ist als ein Plädoyer für mehr Methode – sprich ästhetisches und kontextbezogenes methodisches Handeln – beim Methodenlernen zu verstehen.

 

 

1.4 Methodenfach Kunst

Dazu könnte das Unterrichtsfach Kunst erheblich beitragen. Methodisches Vorgehen ist hier vom Gegenstand des Faches her angelegt. Für ein nachforschendes Lernen oder lernendes Nachforschen werden im Kunstunterricht viele Grundlagen gelegt. Der ästhetische Zugang zur Welt  muss hier nicht extra trainiert werden, er ist bereits Teil des Curriculums.

 

„Methode“ ist dabei  einerseits als Aspekt bei der Strukturierung von Kunstunterrichtsprozessen zu sehen – anderseits – aber auch als Unterrichtsgegenstand im Fach Kunst: Gemeint sind die methodischen Aspekte im ästhetischen / künstlerischen Handeln in Anknüpfung an das ästhetische Verhaltensrepertoire, das die Schüler/innen mitbringen, wie etwa das Sammeln, Ordnen, bildhaft Gestalten, die Auseinandersetzung mit Bildern – und methodisches Handeln in Analogie zu künstlerischen Herangehensweisen, zu Vorgehensweisen von Künstlerinnen und Künstlern, „Nachforschungsweisen“, Strategien, Konzepten, usw.

 

Wird vom ästhetischen Momente in der Strukturierung von Kunstunterrichtsprozessen gesprochen, dann soll nicht separiert werden: hier (unterrichts-) methodisches Handeln (nach schulpädagogischem Muster) – da kunstorientiertes methodisches Handeln als Gegenstand des Unterrichts ...
sondern gemeint ist die Durchdringung von (unterrichts-)methodischem Handeln und methodischem Handeln in Analogie zu künstlerischen Verfahren (Verzahnung des erziehungswissenschaftlichen und fachspezifischen Aspektes.)


 

 

 

2 Methodisches Handeln im Kunstunterricht 
   Versuch einer Systematisierung

 

Ich möchte im zweiten Teil meines Vortrages versuchen, systematisch einen Überblick zu geben, was das Unterrichtsfach Kunst an Methode hat. Dabei lege ich bewusst eine Systematik zu Grunde, die dem erziehungswissenschaftlichen Diskurs entnommen ist: Hilbert Meyers Unterscheidung von Mikro-, Meso- und Makroebene methodischen Handelns

(Folie 3 Meyer).

 

Wer das nachlesen möchte: für Kunst und Unterricht ist ein Heft zum Methodischen Handeln in Arbeit. Dort wird es unter anderem auch einen gemeinsamen Blick von Hilbert Meyer und mir auf methodisches Handeln aus erziehungswissenschaftlicher Sicht geben. Das ist im aktuellen fachdidaktischen Diskurs vielleicht nicht gerade in Mode – aber auch unser Unterrichtsfach sollten wir von der Kunst und zugleich vom Erziehungswissen her weiterentwickeln.

 

 

2.1 Aspekte methodischen Handelns im Kunstunterricht

(entspricht Meyers Mikroebene methodischen Handelns)  

 

Methodisches (sprich kontextgebundenes, interaktives, situatives, nach etwas planmäßig forschendes) Handeln im Kunstunterricht versucht ästhetisch erfahrungsorientiert zu sein in Prozessen der Wahrnehmung, Gestaltung, Präsentation und – quer dazu – Reflexion.

 

hinsichtlich der Wahrnehmung im Einzelnen:
Kunstunterricht schult die Wahrnehmung

·        ·        ... von Bildern, Bildfolgen, Situationen im Sinne eines weiten Bildbegriffes,

·        ·        ... von Zwischenräumen, Zwischentönen, ...

·        ·        ... von Dingen und Räumen, ...

Geübt werden z.B. Wahrnehmungsdifferenzierungen, Varianten der Besinnung, der Konzentration.

Ästhetische Wahrnehmungsweisen, die im Kunstunterricht gelernt werden, sind auch für Wahrnehmungssituationen in anderen Unterrichtsfächern nützlich. Kunstunterricht fördert besonders intensive, sinnliche, sinnsuchende, sinnentwerfende Wahrnehmungsweisen.

 

hinsichtlich der Gestaltung

Kunstunterricht vermittelt methodisches Handlungsvermögen

·        ·        sowohl auf der Ebene der Handhabung der Gestaltungsmittel (Einsatz von Medien verschiedener Generationen),

·        ·        der Ebene der Prozessgestaltung

·        ·        als auch hinsichtlich der Strukturierung des zu Gestaltenden (Gestaltgebung, Komposition, Bildgebung)

Gerade hinsichtlich dieses Aspektes trägt Kunstunterricht fächerübergreifend (weil eigenständig!) viel zur Entwicklung methodischer Handlungskompetenz bei.

 

hinsichtlich der Präsentation

·        ·        vom Poster bis zur Performance

·        ·        „Bilder einer Ausstellung“: eine Ausstellung vorbereiten und durchführen

Im Kunstunterricht können Varianten wirksamer Mitteilung erlernt werden, Möglichkeiten sprachlicher und nicht-sprachlicher Äußerung werden in ihrer Verknüpfung eingeführt. – Die Möglichkeiten künstlerische Ausdrucksmittel in einer Präsentation einzusetzen, können auch in wissens- oder informationsorientierten Präsentationen anderer Fächer neue Zugänge für die jeweiligen Rezipienten eröffnen.

 

hinsichtlich der Reflexion (wie gesagt quer zu alle dem):
Hier geht es um Alternativen zum trockenen, langgezogenen Gespräch am Ende eines lebendigen, schöpferischen Prozesses. Im Kunstunterricht werden Verfahren des Deutens und Bedeutens geübt, der Provokation, des Begreifens und Verstehens. Gerade im Kunstunterricht kann der sensible Umgang miteinander in Reflexionsprozessen geübt werden. Darstellungs-Varianten können in der Reflexionsphase gefördert werden (z.B. Visualisierung, szenisches Spiel).

 

 

Die Aspekte methodischen Handelns im Kunstunterricht lassen sich auch auf den zentralen Gegenstand des Faches hin beschreiben, auf den Umgang mit Bildern. Methodisches Handeln im Kunstunterricht versucht ästhetisch erfahrungsorientiert zu sein in der Auseinandersetzung mit Bildern, in der Bildsammlung, Bildannäherung, Bildbetrachtung, Bildanalyse, Bildinterpretation, Bildbearbeitung, Bildgebung ...

 

 

2.2 Methodische Grundformen des Kunstunterrichts
(entspricht Meyers Makro-Ebene methodischen Handelns)


Werkstattorientiertes Arbeiten, Arbeit an Stationen, projektorientiertes Arbeiten, Formen der Freiarbeit – etwa im Übergang zwischen den gemeinsamen Themen – Varianten des Spiels oder Differenzierung in der Einzelarbeit – für das Fach Kunst muss all das nicht erst erfunden werden. Es hat eine hundertjährige Tradition. Dabei soll die Unterrichtsrealität nicht idealisiert werden. Ich selbst unterrichte Kunst im siebten Jahrgang im sozialen Brennpunkt ... zwei Einzelstunden, eine im Kunstraum, eine im Klassenraum. Der Raum für eine volle Entfaltung methodisch anspruchsvoller Grundformen fehlt meist auch für das Unterrichtsfach Kunst.

 

Aber gerade Kunst ist Meister darin, wenigstens ansatzweise werkstattorientiert oder projektorientiert zu arbeiten, ist Meister in der Improvisation zur sinnvollen Reduktion anspruchsvoller Unterrichtsformen. Und so ermöglichen ästhetische Forschungsprojekte auch im Kleinen und in reduzierter Form die Erfahrung, wie nützlich eine mehrperspektivische Annäherung an ein Problem ist, welche Vorräte an ungewöhnlichen Methoden im analogen Aufgreifen künstlerischer Herangehensweisen zu entdecken sind. In Kunst kann man darauf stoßen, dass das nachforschend Lernen oder lernende Nachforschen mit einer eigenen Frage beginnen muss.

 

2.3 Dimensionen methodischen Handelns im Kunstunterricht
(entspricht Meyers Meso-Ebene methodischen Handelns).

 

(Kunst-)Unterricht entfaltet sich in verschiedenen Dimensionen methodischen Handelns. Etwa in der zeitlichen, der räumlichen und der sozialen Dimension. In diesen Dimensionen breitet sich die Atmosphäre des Unterrichts aus (im Sinne der Ästhetik Gernot Böhmes).


Zur zeitlichen Dimension methodischen Handelns im Kunstunterricht
In der zeitlichen Dimension geht es um mehr als die „ordentliche“ Aufeinanderfolge der Unterrichtsphasen. Kunstunterricht ist als ein Spannungsbogen zu denken, als der Verlauf des Weges durch Unwegsames, als manchmal mühevoller Auf- und Abstieg. In dieser Dimension lässt sich Kunstunterricht als Erzählung beschreiben (Mattenklott 1998).


Stichworte hier sind:

·        ·        zu Einstiegen: Formen der Stille, Besinnung, Konzentration, Entdeckung, des Suchens, Hineinplatzens, der Irritation, der Widerständigkeit, ...

·        ·        zu Arbeitsphasen des Unterrichts: Muße und Intensität, Arbeitsruhe und –unruhe, Spaß und Arbeitsdisziplin, Flowerleben, Schweifen, Aufzeichnen...

·        ·        zu Zwischenbilanzen: Würdigungen, Erfahrungsaustausch ohne das Wachstum individueller Prozesse zu zerstören, Gesprächsformen, Pausen,...

·        ·        schließlich zu den Abschlüssen: Wie mit der Offenheit, dem „Nichtendenwollen“ (ästhetischer) Prozesse umgehen? Wie im schulischen Kontext zu vorsichtiger, aber ernsthafter Reflexion kommen? Wie in subjektorientierten Prozessen Beurteilen und bewerten lernen? – Verweis auf Peez-Heft: Beurteilen/Bewerten – Buch 2006


Zur räumlichen Dimension methodischen Handelns im Kunstunterricht

Das Fach Kunst hat Erfahrung damit, welchen Einfluss der gestaltete, im Prozess zu gestaltende Raum auf den Unterricht hat, Erfahrung mit der Ausstattung von Unterrichtsräumen, die handlungsorientierten Unterricht zulassen. Das Fach Kunst hat Erfahrung mit der  Klassenraumgestaltung (als Stichwort zwei Extreme: die wartesaalhafte, karge Gestaltungsarmut im Raum einer 8.Klasse und der vollgestopfte, erdrückend überladene Klassenraum einer dritten Klasse (Beispiele hier sind nicht pauschalisierend gemeint!). „Kunstraum“ kann dabei durchaus im doppelten Wortsinn verstanden werden: als Raum für das Unterrichtsfach Kunst und als installierter, in Szene gesetzter Raum.

Zur sozialen Dimension methodischen Handelns im Kunstunterricht

Verbreitet im Kunstunterricht ist sicherlich die begleitete, meist „praktische“ Einzelarbeit. Kunstunterricht ermöglicht aber gerade auch Erfahrungen mit den Problemen der Partner- und Gruppenarbeit in ästhetischen Prozessen, die Wirkung der Großgruppendynamik (mehr und mehr wieder Massendynamik) auf die notwendig individuellen Prozesse im Unterricht. Kunstunterricht bietet Möglichkeiten der Selbst- und Fremdwahrnehmung, des Kennen- und Tolerieren-Lernens anderer Sichtweisen und Ausdrücke – ganz gleich ob in der Ausein-andersetzung mit den Mitschüler/inne/n oder mit der Kunst.

 

Soweit mein Versuch die methodischen Qualitäten des Unterrichtsfaches Kunst aus einer erziehungswissenschaftlichen Sicht herauszuarbeiten.

 

Beispiel: Wandbildprojekt Hauptschule Weimarer Allee

 

 

3. Schlussgedanke

 

Zum Schluss ein Plädoyer für die „Machbarkeit“ methodischer Entwürfe. Soll Methode als methodisches Handeln verstanden werden und will das Fach Kunst zur Förderung methodischen Handlungsvermögens beitragen – dann müssen die methodischen Entwürfe im didaktischen Diskurs auf dem Boden der Tatsachen gebaut werden. Das heißt nicht, dass methodische Überlegungen im trägen Fluss der Praxis von vornherein stecken bleiben sollen. Methodisches Handeln ist kein Verwaltungsakt, methodisches Handeln baut auf methodischer Phantasie. Aber der Wert von Methode wird sich daran messen lassen müssen, dass sie sich auf durchführbaren Unterricht, zunächst unter den Bedingungen von Schule heute beziehen. Nicht dass Schule so bleiben kann, wie sie ist. Aber sie wird sich nicht ändern, wenn etwa methodische Überlegungen im Zuge universitär entwickelter didaktischer Konzepte sich der Unterrichtspraxis völlig entfremden. Wir brauchen ein methodisches Denken als einen Strang im fachdidaktischen Diskurs, dass sich an der Weiterentwicklung des alltäglichen Unterrichts in der heutigen Schule orientiert, das aus der heutigen Schule heraus und über die heutige Schule hinaus gedacht wird.

 

Wir brauchen keine schillernden methodischen Muster im Kontext von Proklamationsdidaktiken, wir brauchen methodische Handlungsentwürfe im Kontext einer unterrichts-bezogenen Kunstdidaktik. Gelingt uns das, kann das Fach Kunst von einer unerwarteten Seite selbstbewusst in die aktuelle Schulentwicklung mit einsteigen, eben als „Methodenfach Kunst“.

 

Literaturauswahl


zu: Methodenbegriff / schulpädagogischer Diskurs zu Unterrichtsmethoden / Methodische Fragen im fachdidaktischen Diskurs / Methoden in der Kunstunterrichtspraxis

 

Becker, Georg E.: Planung von Unterricht. Handlungsorientierte Didaktik, Teil 1. Weinheim  1997

Becker, Georg E.: Durchführung von Unterricht. Handlungsorientierte Didaktik, Teil 2. Weinheim  1998

Berg, Hans Christoph / Schulze, Theodor: Lehrkunst - Lehrbuch der Didaktik. Neuwied  1995

Bönsch, Manfred: Variable Lernwege. Ein Lehrbuch der Unterrichtsmethoden. Paderborn  1995

Büchner, H.C.Rainer (Projektleiter): Kunstunterricht in der Grundschule. Elementares Lernen mit Feuer, Wasser, Erde, Luft. Donauwörth  1997

Bugdahl, Volker: Kreatives Problemlösen im Unterricht.  Frankfurt a.M.  1995

Busse, Klaus-Peter: Kunst das Methodenbuch.  Seelze  2002

Busse, Klaus-Peter (Hrsg.): Kunstdidaktisches Handeln. Norderstedt 2003

Busse, Klaus-Peter: Bildumgangsspiele. Norderstedt 2004

Dehn, Mechthild / Hoffmann, Thomas / Lüth, Oliver / Peters, Maria: Zwischen Text und Bild. Schreiben und Gestalten mit neuen Medien. Freiburg  2004

Eid, Klaus / Langer, Michael / Ruprecht, Hakon: Grundlagen des Kunstunterrichts. Paderborn  1994
(darin Kapitel 8)

Eucker, Johannes: Die Methoden Ästhetischer Erziehung. In: K+U Sonderheft 1982 (hrsg. von ders./u.a.). Seelze 1982, S.108ff.

Grünewald, Dietrich: Von der Idee zum Unterrichtskonzept. Planen im Fach Kunst. In: K+U, 223/224, S.81ff, Seelze  1998

Grünewald, Dietrich: Der kunstdidaktische Diskurs.  In: Busse, Klaus-Peter (Hrsg.): Kunstdidaktisches Handeln. Norderstedt 2003, S.54ff 

Grundschulzeitschrift, Die: Mit Händen wahrnehmen und lernen. Heft 64, 5/93, Velber  1993

Grundschulzeitschrift, Die: Stöbern, Stutzen, Staunen. Heft 53, 4/92, Velber  1992

Grundschulzeitschrift, Die: Ästhetische Erziehung II. Sammelband Velber  1997

Grundschulzeitschrift, Die: Kunstwerkstatt. Heft 118, 10/98, Velber  1998

Gudjons, Herbert: Handbuch Gruppenunterricht.  Weinheim  1993

Gudjons, Herbert : Unterrichtsmethoden im Wandel.  In: Pädagogik, 56.Jhrg., Heft1, S.6. Weinheim  2004

Gudjons, Herbert (Moderation): Neues zum Gruppenlernen.  In: Pädagogik 7-8/92, S.40ff. Weinheim  1992

Gugel, Günther: Methoden-Manual I und II: "neues lernen". Tausend Praxisvorschläge für Schule und Lehrerbildung. Weinheim  1997

Helsper, Werner: Wandel der Schulkultur. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. 3.Jahrg. Heft 1/2000,
S. 35ff

Kämpf-Jansen, Helga: Ästhetische Forschung. Wege durch Alltag, Kunst und Wissenschaft - Zu einem innovativen Konzept ästhetischer Bildung. Köln  2000a

Kathke, Petra: Sinn und Eigensinn des Materials. Projekte - Anregungen - Aktionen - Band 1: Sand und Erde, Gezweig, Geäst und Gehölz, Feuer, Ruß und Asche, Fundstücke Berlin  2001

Kathke, Petra: Sinn und Eigensinn des Materials. Projekte - Anregungen - Aktionen - Band 2: Papier und Pappe, Farben, Stoffe und Textilien, Schnur, Draht und Faden  Berlin  2001

Kirchner, Constanze: Kinder und Kunst der Gegenwart.  Leipzig  1999a

Kirchner, Constanze / Otto, Gunter: Praxis und Konzept des Kunstunterrichts.  in K+U, 223/224, S.4ff,
Seelze  1998

Kirchner, Constanze / Peez, Georg: Werkstatt Kunst. Anregungen zu ästhetischen Erfahrungs- und Lernprozessen im Werkstattunterricht. Hannover  2001

Kirchner, Constanze / Kirschenmann, Johannes (Hrsg): Mit Kunst zur Kunst. Donauwörth  2004

Kirschenmann, Johannes / Schulz, Frank: Praktiken der modernen Kunst.  Stuttgart  1996

Kirschenmann, Johannes / Peez, Georg (Hrsg.): Chancen und Grenzen der neuen Medien im Kunstunterricht,.  Hannover  1998

Kirschenmann, Johannes / Schulz, Frank: Bilder erleben und verstehen. Einführung in die Kunstrezeption.
Leipzig 1999

Kösel, Edmund: Die Modellierung von Lernwelten. Ein Handbuch zur subjektiven Didaktik.
Elztal-Dellau  1997

Kunst+Unterricht: Über guten Unterricht. Heft161, 1992

Kunst+Unterricht: Planen und Handeln.  Heft 193/95, 1995

Kunst+Unterricht: Unterrichtsmethoden.  Heft 200/ März 1996.

Kunst+Unterricht: Assoziative Methoden der Kunstrezeption. Heft 253, 2001

Kunst+Unterricht: Werkstatt.  Heft 260, 2002

Kunst+Unterricht: Kreative Methoden.  Heft 261, April 2002

Kunst+Unterricht: Fantasiereisen. Heft 278, Dezember 2003

Mattenklott, Gundel: Grundschule der Künste. Musisch-Ästhetische Erziehung an der Grundschule. Hohengehren  1998

Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden 1, Theorieband.  Frankfurt a.M.  1987

Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden 2, Praxisband.  Frankfurt a.M.  1989 (2.durchgeh.)

Meyer, Hilbert : Was sind Unterrichtsmethoden?.  In: Pädagogik, 56.Jhrg., Hef 1, Januar   2004

Meyer, Meinert A. / Rampillon, Ute / Otto, Gunter / Terhart, Ewald: Lernmethoden - Lehrmethoden. Wege zur Selbständigkeit. Friedrich Jahresheft XV.  Seelze 1997

Neuß, Norbert (Hrsg.): Ästhetik der Kinder. Interdisziplinäre Beiträge zur ästhetischen Erfahrung von Kindern. Frankfurt a.M.  1999

Otto, Gunter: Lehren und Lernen zwischen Didaktik und Ästhetik I-III.  Seelze  1998b

Otto, Gunter: Projektorientierter Unterricht. Von der Unterrichtsvorbereitung zur Begleitung des Planens und Handelns in K+U, 193/95, S.35ff, Seelze  1995

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Seydel, Fritz: Biografische Entwürfe. Ästhetische Verfahren in der Lehrerinnenbildung. Köln 2005

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